• 1955 Geboren in Seedorf Uri
  • 1970-75 Ausbildung zum Primarlehrer Kunstgewerbeschule Zürich
  • 1979-81 Ausbildung zum Werklehrer
  • 1984-98 Studium in der Meisterklasse Bildhauerei an der Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz. Abschluss Mag. Art.
  • 1989-91 Atelie in Dachlissen Kt. ZH
  • 1991 Übersiedlung in den Kt. TG und wohnhaft in Sommeri
Archaische Formen markieren mein Frühwerk mit dem ich die Anerkennung und Förderung des Kulturvereins Uri erlangte. (1983/88 Förderungspreise)
In der Linzer Studienzeit bricht das Konzept der Kernplastik auf. Stahl als neuer Werkstoff erweitert die Ausdrucksmöglichkeiten. Geschlossene und offene Formelemente aus Stahl treffen auf geformtes Holz. 

Parallel dazu entsteht ein Werkzyklus um die menschliche Figur im Spannungsfeld der Abstraktion. 1991 werden diese Arbeiten in der Ausstellung SKULPTUR- INNERSCHWEIZ im Villettenpark in Cham gezeigt.

 

Im gleichen Jahr konnte ich die Chromstahl Plastik „Ring“ als Kunst am Bau Beitrag ander Kantonsschule Uri realisieren.
Nach der Übersiedlung in den Thurgau arbeitete (1991-96) ich Mangels eines Werkplatzes im Güttinger Wald. Dieser Zyklus umfasst mehrere unveröffentlichte Stelen und figürliche überlebensgrosse Arbeiten zum Thema Mutterschaft und Familie. Zwei Bronceabgüsse von diesen Holzskulpturen aus diesem Waldzyklus stehen im Naturgarten der Familie in Sommeri.
Meine letzte „Waldarbeit“ war das „Hoorä machä; Hoorä steckä“. Damit unterstützte ich das Komitée der Alpenschutz-Initiative in ihrem politischen Kampf für die ökologisch gefährdete, der allgemeinsten Lebensgrundlagen verlustig gehende Alpenregion in Uri.  Als Kunstaktion 1996 wird das „Hoorä“ in Bern auf dem Bundeshausplatz den Medien präsentiert und als Geschenk der Alpenschutzinitiative übergeben.

Ab 2000 entstehen raumgreifende Skulpturen („Stammzeichen“.) Es sind kubisch, geometrisch Bewegungsstrukturen. 
Im Kräftespiel der Proportionen zwischen Leervolumen und Holzmasse entstehen in den folgenden Jahren bis heute Einzelarbeiten und Ensemble.
Um diesem Wahrnehmungsspiel noch mehr Dynamik und Herausforderung zu bieten entwickle ich Arbeiten, die verschiedene Standflächen haben.

Mit dem Abtragen der Kanten und dem Aufgeben der modularen Balkenbewegungen suche nach neuen Zugängen in der Plastik. Es entstehen Skulpturen, die eine Nähe zur Formenwelt des Organischen aufweisen.
Im Kontrast dazu erweitere ich meine plastische Auseinandersetzung im Formenarsenal der Architektur.
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